Was verdient ein Raumausstatter?
Raumausstatterinnen und Raumausstatter gestalten Innenräume mit Bodenbelägen, Wandbekleidung, Vorhängen, Sonnenschutz und Dekoration – von der Beratung und dem Aufmaß bis zur fachgerechten Montage. Sie arbeiten in Raumausstattungsbetrieben, im Möbelhandel, in der Objektausstattung oder selbstständig beim Kunden vor Ort. Das Bruttogehalt hängt von Region, Betrieb, Erfahrung und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Raumausstatter in Deutschland 2026 oft etwa 3.000–3.600 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 920–1.220 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Raumausstatter/-in bzw. verwandte Fachrichtungen; ausgelernt steht für tätige Raumausstatter. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung, Auftragslage und Spezialisierung (z. B. Boden, Sonnenschutz, Objektausstattung) ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Raumausstatter arbeitet in der Werkstatt und häufig beim Kunden vor Ort: Räume vermessen, Materialien auswählen, Böden verlegen sowie Vorhänge, Rollos und Dekorationstoffe zuschneiden und montieren. Zum Alltag gehören präzises Handwerk, Beratung zu Design und Pflege sowie die Abstimmung mit anderen Gewerken – oft unter Termindruck bei Neubau, Renovierung und Objektausstattung.
- Räume ausmessen, Untergründe prüfen und Materialbedarf für Böden, Wände und textile Ausstattung kalkulieren.
- Bodenbeläge verlegen, Vorhänge, Rollos und Dekorationen zuschneiden, nähen und montieren.
- Wandbeläge und textile Elemente fachgerecht anbringen; Passgenauigkeit und Optik prüfen.
- Kunden zu Stoffen, Farben, Pflege und Kosten beraten; Aufmaße und Aufträge dokumentieren.
- Werkzeuge, Näh- und Verlegemaschinen pflegen; Baustellen und Werkstatt organisieren.
- Mit Schreinern, Malern und anderen Gewerken abstimmen und Qualitätsstandards sichern.